Archiv für den Tag: 2. Juni 2013

02.06. Von Castrojeriz nach Frómista 25km

Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de SantiagoHallo ihr Lieben.

Auch heute war ein wundervoller Tag. Die kleine Gruppe die sich gestern gebildet hatte, blieb auch am heutigen Tage erhalten. Dazu gehörten Christopher der Amerikaner, ein Mann und zwei Frauen aus Deutschland. Der Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de SantiagoWeg war schön und meinem Fuß geht es auch besser. Es ist noch nicht alles verheilt, aber dafür sind die Schmerzen lange nicht mehr so schlimm. Die Anderen, mit denen ich unterwegs bin, sind da viel schlimmer dran. Ich habe riesige Blasen zu sehen bekommen und in der Herberge angekommen kam ich Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagomir eher wie im Lazarett vor. Christopher wird den Bus nehmen und bis Leon fahren und die anderen werden etwas langsamer treten. Ich bin nicht sicher, was ich mache, aber im Moment ist mir nach Gas geben.

Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de SantiagoSeit ich Burgos verlassen habe, geht es mir richtig gut. Ich glaube es ist eine Art Knackpunkt. Man hat ein großes Stück des Weges geschafft und es verändert einen. Ich bin um einiges ruhiger als sonst und auch denen die noch nicht so lang unterwegs sind wie ich (alle in Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagomeiner Gruppe), kann ich ganz anders gegenüber treten als anfangs. Ich bin selbstbewusster und lasse mich weder von Wetter noch von Schmerzen ärgern. “Genieße das du hier bist” ist das Motto.

Ich habe heute daran denken müssen, wie ich mich früher wegen der Nachrichten verrückt Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagogemacht habe und Politik viel zu ernst genommen habe. Ich war tief erschüttert, als G.W.Bush wieder gewählt wurde und habe mich mit den Kriegen auf der Welt beschäftigt. Ich habe davon Depressionen bekommen und erst meine Mutter war es, die dem Einhalt geboten hatte, indem sie mir Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagosagte, ich solle lieber damit aufhören und es nicht zu persönlich nehmen. Auch heute noch nehme ich die Themen ernst, aber ich habe gelernt, dass ich nichts ändern kann, wenn ich daheim sitze und Trübsal blase. Auch kann eine schlechte Sache die Voraussetzung für eine gute sein. So Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagomancher Tyrann versteht nicht, dass er selbst die Saat seines Untergangs sät, indem er sein Volk leiden lässt. Auch sind viele Angelegenheiten zu komplex, um sie wirklich beurteilen zu können. Jeder von uns bildet sich fast augenblicklich seine Meinung, ob er sie laut ausspricht oder nicht, aber wir Reise auf dem Jakobsweg, camino francés, camino de Santiagowürden mehr sehen, wenn wir einen Schritt zurückgehen und uns alles in einem größeren Blickwinkel anschauen. Egal, genug philosophiert. Jedenfalls glaube ich mich sehr verändert zu haben in den letzten Jahren. Ist mir heute bewusst geworden.

 

Karte 02.06.Höhenprofil 02.06.Statistik 02.06.