Über mich

Über mich

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Erzgebirge im Frühling

Im schönen Erzgebirge aufgewachsen, komme ich nun schon auf 29 Lebensjahre. Ich liebe die Natur und bin schon von klein auf immer gern draussen gewesen. Hütte bauen war als Kind oft das Ziel und in vielen Versuchen, die zum Teil auch mit Ärger für mich endeten, habe ich mir doch mein kleines Reich schaffen können. Im Alter von 10 bis 14 Jahren war ich in der Regel nur noch zum Essen daheim und um die mir auferlegten Hausaufgaben zu erledigen.

 

Erzgebirge Winter

Erzgebirge im Winter

Im Winter lege ich mich schon gern mal mit einem Schneesturm an und bin mit meinen Schneeschuhen unterwegs. Im Sommer hingegen gehts meist mit meiner Marie (mein Einerkajak) auf’s Wasser oder dann per Pedes über Stock und Stein. Gewandert bin ich bisher am meisten in der Heimat und im Elbsandsteingebirge.

Wer bin ich?

Sternzeichen: Steinbock
Spitzname: Siggi
Alter: 32
Einstellung: Berufsoptimist
Figur: bauchbetont

Ich bin ein sehr umgänglicher freundlicher und vor allem humorvoller Zeitgenosse der seinen extrem komplizierten, tiefgründig-nachdenklichen, in Melancholie frohlockenden, ständig ins sanguinische treibenden Optimistencharakter mit pessimistischen Ansichten hinter erst genannten Eigenschaften versteckt.
🙂

P1080943Meine kleine Maus ist jetzt vier Jahre alt und ist mein größter Schatz.

 

 

beruflich?

Bücherhandel Geyer Laden Eröffnung

Bücherhandel Geyer Laden Eröffnung 2006

Bücherhandel Geyer Laden Schließung 2011

Bücherhandel Geyer Laden Schließung 2011

Ich bin gelernter Hotelfachmann und habe 2006 eine Buchhandlung wieder eröffnet. Leider musste ich 2011 die Pforten schließen, da ich dem Internet und den großen Einkaufspassagen nicht mehr die Stirn bieten konnte. Aufgeben ist für mich aber kein Thema, weshalb ich neue Pläne geschmiedet habe. Ich arbeite an einem Projekt, welches bisher nur den Titel “Jobprojekt” trägt und später einen Nutzen für alle Berufstätigen, Schulabgänger und Lehrlinge in Deutschland haben soll.

AufdemBau

Tätigkeiten auf dem Bau gehörten auch dazu.

Im letzten Jahr habe ich hin und her gejobbt, damit auch was in die Kasse kommt. Ich bin nun seit 7 Jahren selbstständig und von der Arbeitsagentur möchte ich mich nicht abhängig machen.

 

Warum der Camino?

Aborigines FüßeEs gibt da mehrere Gründe.

Der erste Grund ist einfach mal die Lust auf eine ausgedehnte Tour zu gehen. Als Kind fand ich es sehr interessant wenn Männer “auf Tour gehen”, wie bei den Aborigines. Der Sinn besteht ja darin neue Territorien zu erforschen. Ganz so würde ich das zwar nicht ausdrücken wollen, aber im Grunde möchte ich schon mal etwas neues erleben. Der Gedanke einfach nur zu laufen ist für mich dabei unwiderstehlich. Einfach mal Seele baumeln lassen. Keinen Stress, keine Rechnungen, keine Verantwortung.

Ein weiterer Grund ist das Abschließen mit verschiedenen Themen aus meiner Vergangenheit. Da ist der Tod meines Vaters vor einigen Jahren. Ich habe damals funktioniert und einfach weitergemacht. So richtig Zeit zum trauern habe ich nicht gefunden, da mir der Abstand gefehlt hat und ich versucht habe für meine Mutter da zu sein, so gut ich konnte. Ich gehöre wohl zu den Menschen, die erst abschalten können, wenn sie ihr gewohntes Umfeld verlassen.

Zu guter Letzt möchte ich mich auch mit dem Glauben auseinandersetzen. Ich habe mit unsrem Pfarrer einen netten Spaziergang getätigt und wir haben über einiges reden können. Ich bin nicht gläubig, aber habe mich immer wieder damit beschäftigt. Es fällt mir schwer, an ein übergeordnetes Wesen zu glauben. Ich trage sehr gern die Verantwortung in meinem Leben und der Gedanke fällt mir schwer, dass es eine Macht geben soll, die über meinem Handeln steht. Wie auch immer, ich werde allem offen gegenüber sein und mich nicht davor verschliessen, wenn mir eine Offenbarung zuteil wird.

Der Camino hat wohl seine ganz eigene Art die Menschen umzustülpen und ich bin gespannt was mich erwartet.